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Die richtige Entscheidung
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| Demographische Entwicklung in Österreich
In den kommenden Jahrzehnten wird es zu einer deutlichen Verschiebung der Bevölkerungsstruktur kommen: Anzahl und Anteil der Kinder an der Gesamtbevölkerung sinken, während die Gruppe der Pensionisten stark ansteigt. Dies wird starke Auswirkungen auf das Pensions- und Sozialsystem haben. Die Bevölkerung Österreichs wird bis zum Jahr 2030 auf rund 8,99 Mio. Einwohner ansteigen. Deutlich dramatischer als die Gesamtzahl der Österreicher wird sich die Altersstruktur der Bevölkerung verschieben: Derzeit befindet sich rund ein Fünftel aller Einwohner Österreichs im „Pensionsalter“ (über 60 Jahre), um 2030 wird es rund ein Drittel sein. Dies wirkt sich auch auf die Anzahl der Erwerbstätigen (15-60 Jahre) aus: Im Jahr 2013 erreicht die Zahl der Erwerbsfähigen mit 5,26 Mio. ein Maximum und wird ab dann wieder laufend sinken, sodass ab 2050 nur mehr die Hälfte der Bevölkerung zum Erwerbspotential zählen wird. Die politisch Verantwortlichen haben bereits auf die dramatischen Veränderungen bei der Bevölkerungsstruktur reagiert. Das gesetzliche Pensionssystem wurde in den letzten Jahren mehrfach reformiert.
Kürzungen im staatlichen Pensionssystem
Die Pensionsreform des Jahres 2003 und auch die Pensionsharmonisierung 2004 haben zur Folge, dass die heute Erwerbstätigen in Zukunft geringere Pensionen erhalten werden. Eine zusätzliche Altersvorsorge erscheint vor diesem Hintergrund sinnvoll bzw. in vielen Fällen auch notwendig, um den Lebensstandard im Alter aufrechterhalten zu können. Dennoch ist davon auszugehen, dass für Arbeitnehmer mit einem Einkommen bis zur Höchstbeitragsgrundlage der gesetzlichen Sozialversicherung die staatliche Pension auch in Zukunft die größte Bedeutung für das Einkommen im Alter haben wird.
Schon eine halbe Million Menschen profitieren von einem Pensionskassenmodell
Seit Jahresbeginn haben bereits mehr als 700.000 Menschen ein Pensionskonto bei einer Pensionskasse. Das ist eine Steigerung um 40% im Vergleich zum Vorjahr. Die VBV-Pensionskasse AG verwaltet davon einen Anteil von mehr als 240.000 Personen, wobei die VBV ihren Anteil um 40% im letzten Jahr steigern konnte. Die steigende Nachfrage hat ihren Grund vor allem in einem veränderten Bewusstsein in der Bevölkerung. Die Arbeitnehmer wollen ihren Lebensstandard im Alter verbessern und wissen heute, dass dazu betriebliche Vorsorge notwendig ist. Die Pensionskassenpension ist ein sicheres und ertragreiches Mittel dazu.
Internationaler Vergleich
Im internationalen Vergleich zeigt sich deutlich, dass die betriebliche Altersvorsorge in Österreich den Charakter eines Zusatzeinkommens zur öffentlichen Pension hat. Entsprechend niedrig sind daher Verbreitungsgrad und Leistungsvolumen. 25% der aktiven Betriebe in Österreich bieten ihren Mitarbeitern eine Betriebspension an. Der Anteil der begünstigten Arbeitnehmer im Inland liegt mit 22% deutlich unter dem westeuropäischen Durchschnitt von rund 51%.
Gerade als Betriebsrat sollten Sie die Initiative ergreifen und das Thema Betriebspension im Unternehmen auf den Tisch bringen. Denn je früher der Ansparprozess beginnt, desto höher werden die Zusatzpensionen für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer ausfallen.
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