Vergleich

Europa und die betriebliche Altersvorsorge

1990 wurden die österreichischen Pensionskassen gegründet. Anlässlich dieses Jubiläums haben wir uns angesehen, wie sich der Bereich der betrieblichen Altersvorsorge entwickelt hat. Aktuell werden rund 23 % der Erwerbstätigen in Österreich im Alter eine Zusatzpension bekommen, diese Zahl ist seit der Gründung der Pensionskassen kontinuierlich gestiegen. Doch wie schneidet Österreich damit im Europa-Vergleich ab?

Fast 1 Million Berechtigte und rund 24 Milliarden Euro Kapital: Derzeit haben in Österreich rund 23 % der unselbstständig Erwerbstätigen einen Anspruch auf eine zukünftige Zusatzpension im Alter. Die Tendenz ist leicht steigend. Anlässlich des 30-jährigen Bestehens der heimischen Pensionskassen wollten wir wissen, wie Österreich damit im europäischen Vergleich abschneidet.

Vorneweg: Ein Vergleich der Vorsorgesysteme ist schwierig. Fast jedes europäische Land hat eigene Durchführungsmodelle, gesetzliche Vorgaben und setzt unterschiedliche Maßnahmen, damit Erwerbstätige in der Pension ihren Lebensstandard sichern können. Während es in Deutschland beispielsweise immer noch sehr viele direkte Leistungszusagen gibt, vereint Schweden in einem einzigen verpflichtenden staatlichen System sowohl umlagefinanzierte als auch kapitalgedeckte Elemente, in dem die Arbeitgeber ihre Beiträge an Rentenagenturen abführen müssen.

So unterschiedlich die Modelle auch sind, eines zeigt sich jedoch klar: Betriebliche Altersvorsorge ist in vielen Industriestaaten deutlich ausgeprägter als hierzulande, ebenso wie die kapitalgedeckte Vorsorge an sich.

Alle Details zur Verbreitung betrieblicher Altersvorsorge finden Sie in unserem neuen Kundenmagazin Weit.Blick

Das Magazin ist anlässlich unseres Jubiläums erschienen und beschäftigt sich unter anderem mit nachhaltiger Veranlagung und dem Arbeitsplatz der Zukunft. Außerdem blicken wir auf die Anfänge der Pensionskassen in Österreich zurück und wollten von (langjährigen) Kunden der VBV-Pensionskasse wissen, welche Themen für sie in der Zukunft relevant sein werden und mit welcher Motivation sie eine betriebliche Altersvorsorge umgesetzt haben.

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