Umwelt und Klima
Nachhaltigkeit ist seit vielen Jahren Bestandteil der Unternehmensausrichtung der VBV. Neben der Berücksichtigung definierter Umweltkriterien in der Veranlagung der VBV-Pensionskasse und der VBV-Vorsorgekasse erfassen und bewerten wir die relevanten betrieblichen Umweltaspekte der VBV im Rahmen unseres Umweltmanagementsystems. Mit einem zertifizierten Umweltmanagementsystem nach ISO 14001:2015 und EMAS zeigen wir Transparenz und verpflichten uns, unsere Umweltleistungen stetig zu verbessern.
Erfahren Sie hier, wie wir innovative Prozesse gestalten und unsere Ziele für einen nachhaltigen betrieblichen Umweltschutz umsetzen.
Zertifiziertes Umweltmanagementsystem
Bereits 2009 etablierte die VBV-Vorsorgekasse als erste Vorsorgekasse Österreichs ein Umweltmanagementsystem nach ISO 14001. Seit 2017 verfügen auch die restlichen Unternehmen der VBV-Gruppe über ein einheitliches Umweltmanagementsystem. Ausgenommen ist die in Luxemburg ansässige VBV-Lux Global GP S.à r.l.
Das System dient der systematischen Erfassung, Bewertung und Steuerung unserer relevanten Umweltaspekte.
Darauf aufbauend entwickelte die VBV ein eigenes Umweltprogramm mit konkreten Zielen und Maßnahmen. Im Mittelpunkt stehen die Umweltauswirkungen unseres Bürobetriebs sowie weitere unternehmensspezifische Tätigkeiten innerhalb der VBV-Gruppe.
2020 wurde das Umweltmanagementsystem um die Anforderungen von EMAS, dem Eco-Management and Audit Scheme, erweitert. Die regelmäßig veröffentlichte Umwelterklärung macht unsere Umweltleistung nachvollziehbar und schafft Transparenz, Vergleichbarkeit und Glaubwürdigkeit.
Weitere Informationen sowie unsere integrierte Umwelterklärung finden Sie im aktuellen Nachhaltigkeitsbericht.
Umweltpolitik
Unser Handeln wird durch Zukunftsorientierung und klare Ziele bestimmt.
Im laufenden Geschäftsbetrieb der VBV werden CSR- und ESG- Prinzipien berücksichtigt, wobei uns der faire und respektvolle Umgang mit unseren Stakeholder:innen und der Umwelt wichtig ist. Wir orientieren uns dabei an folgenden Umweltleitsätzen:
- Wir berücksichtigen bei Veranlagungsentscheidungen ökonomische, ökologische, soziale und Governance-Aspekte und investieren in die lokale Wertschöpfung am Finanz- und Wirtschaftsplatz Österreich.
- Wir richten die Veranlagung der VBV-Pensionskasse und der VBV-Vorsorgekasse nach unseren nachhaltigen strategischen Veranlagungsoberzielen aus, wobei ein wesentliches Ziel der Klimaschutz und die Erreichung der Treibhausgasneutralität der jeweiligen Investmentportfolios bis 2050 ist.
- Wir veröffentlichen jährlich eine transparente Treibhausgasbilanz nach internationalen Standards (Greenhouse Gas Protocol).
- Wir sorgen für die Einhaltung aller uns betreffenden gesetzlichen Bestimmungen und orientieren uns an aufsichtsrechtlichen Erwartungshaltungen.
- Wir gehen sparsam mit den Ressourcen um und berücksichtigen bei der Beschaffung ökologische und soziale Kriterien und legen Wert auf eine möglichst regionale Herkunft.
- Wir verfolgen die Weiterentwicklung der Digitalisierung unserer Geschäftsprozesse unter Berücksichtigung ökologischer Aspekte.
- Wir verpflichten uns, unsere Umweltleistungen in allen relevanten Aspekten kontinuierlich zu verbessern.
- Wir fördern umweltfreundliches Verhalten unserer Mitarbeitenden.
- Wir kommunizieren mit unseren Stakeholder:innenn offen und transparent.
Diese Umweltpolitik stellt einen für alle Gesellschaften der VBV-Gruppe verbindlichen Rahmen dar.
Die konkrete Umsetzung erfolgt innerhalb der gesetzlichen Rahmenbedingungen des jeweiligen Geschäftsfeldes der Gesellschaften.
Ressourcenschonender Materialeinsatz
Ein verantwortungsvoller Umgang mit natürlichen Ressourcen ist essenziell, um Umweltbelastungen zu begrenzen und langfristig die ökologische Tragfähigkeit unseres Planeten zu sichern. Die zunehmende Verknappung vieler Rohstoffe und die Belastung von Ökosystemen durch übermäßigen Ressourcenverbrauch machen deutlich, dass auch Dienstleistungsunternehmen wie die VBV-Gruppe einen Beitrag leisten müssen – insbesondere über ihre Beschaffungsentscheidungen und betrieblichen Abläufe.
Konzepte zur Reduktion des Papierverbrauchs
Um den Papierverbrauch zu reduzieren, gibt es zwei grundlegende Ansatzpunkte: Zum einen die Weiterentwicklung der Automatisierung und Digitalisierung interner Prozesse, zum anderen die verstärkte Nutzung digitaler – und damit papierloser – Kommunikation mit den Berechtigten und Kund:innen.
| Anzahl Kopierpapier | |
|---|---|
| 2021 | 460000 |
| 2022 | 495000 |
| 2023 | 350000 |
| 2024 | 282500 |
| 2025 | 395000 |
Energieverbrauch der VBV
| Energieverbrauch gesamt in MWh | |
|---|---|
| 2024 | 734.7 |
| 2025 | 779.6 |
Wir erkennen die Dringlichkeit eines nachhaltigen Umgangs mit Energie und haben uns dazu verpflichtet, den eigenen Energieverbrauch zu minimieren und den Anteil aus erneuerbaren Quellen zu erhöhen. Der Energieverbrauch der VBV-Gruppe lag 2025 bei etwa 780 MWh, wobei rund 73% aus erneuerbaren Quellen stammten.
Der im Bürogebäude genutzte Strom stammt zu 100% aus erneuerbaren Quellen, wobei ein Teil davon mittels PV-Anlagen am Gebäude erzeugt wird. Ebenso tragen die Beimischung von Biodiesel (7,4%) und Bioethanol (8,5%) in den getankten Treibstoffen sowie der erneuerbare Anteil des vom Fuhrpark geladenen Stroms (37,3% im österreichischen Strommix) und der bezogenen Fernwärme (51,5% im österreichischen Fernwärmemix) zum Erneuerbaren-Anteil bei.
Abfallmanagement
Die VBV-Gruppe setzt sich aktiv für Abfallvermeidung und Recycling ein. Ausrangierte, aber noch funktionsfähige IT-Geräte und Büromöbel werden wiederverwendet oder weitergegeben. Haushaltsähnlicher Abfall wird konsequent getrennt und recycelt, einschließlich Papier, Glas, Kunststoff und Metall. Leere Druckerpatronen werden wiederaufbereitet, und das Getränkelager nutzt Mehrweg-Pfandflaschen.
Elektronische Geräte werden fachgerecht durch ein Dienstleistungsunternehmen entsorgt, wobei funktionsfähige Geräte an Mitarbeiter:innen oder karitative Einrichtungen weitergegeben werden. Im Jahr 2025 wurden am Standort Wien 28 Kilogramm gefährlicher Elektro-Abfall sicher entsorgt.
| gefährlicher Elektro-Abfall in t | 0.03 |
|---|---|
| nicht gefährlicher Elektro-Abfall in t | 0.17 |
| Sperrmüll in t | 1.02 |
| Altholz gemischt | 2.14 |
| Flachglas | 0.18 |
Green Finance Alliance
Die VBV-Pensionskasse und die VBV-Vorsorgekasse sind Gründungsmitglieder der Green Finance Alliance (GFA), einer vom Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Klima- und Umweltschutz, Regionen und Wasserwirtschaft (BMLUK) etablierten freiwilligen Klimaschutz-Initiative für Finanzunternehmen. Als Mitglied der GFA verpflichten sich Finanzunternehmen ihr Kerngeschäft schrittweise bis 2050 treibhausgasneutral auszurichten.
Die jeweiligen Klimastrategien beschreiben die dafür vorgesehenen Maßnahmen, Zwischenziele und den angestrebten Dekarbonisierungspfad. In den jährlich veröffentlichten Klimaberichten informieren die VBV-Pensionskasse und die VBV-Vorsorgekasse über den Fortschritt in Hinblick auf die Zielerreichung und die gesetzten Maßnahmen.
Die Koordinierungsstelle der GFA (Umweltbundesamt) führt jährlich ein Monitoring durch, in dem sie den Erfüllungsgrad der Verpflichtungen bewertet.