Familie und Beruf erfolgreich vereinbaren: Papamonat, Karenz und Arbeiten während der Karenz bei der VBV
Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie ist für viele Menschen ein entscheidender Faktor bei der Wahl ihres Arbeitgebers. Bei der VBV schaffen wir Rahmenbedingungen, die Mitarbeiter:innen dabei unterstützen, Familie und Beruf in unterschiedlichen Lebensphasen gut miteinander zu verbinden. Ob Papamonat, Elternkarenz oder ein schrittweiser Wiedereinstieg während der Karenz – wir möchten Eltern die Flexibilität geben, die sie für ihre individuelle Familiensituation benötigen.
Seit 2021 setzen wir auch einen standardisierten Prozess zur Verbesserung der Vereinbarkeit von Familie & Karriere um und beteiligen uns am Audit „berufundfamilie“.

Zeit für die Familie – mit der Unterstützung der VBV
Die Geburt eines Kindes ist ein besonderer Lebensabschnitt. Deshalb unterstützen wir unsere Mitarbeiter:innen dabei, sich in dieser Zeit auf das Wesentliche konzentrieren zu können: ihre Familie.
Neben der klassischen Elternkarenz nutzen viele Kollegen auch den Papamonat oder eine Väterkarenz, um von Anfang an aktiv am Familienleben teilzuhaben und Verantwortung zu übernehmen. Dabei legen wir großen Wert auf eine offene Planung, gegenseitige Unterstützung im Team und einen wertschätzenden Umgang mit familiären Bedürfnissen.
Papamonat: Zeit für den gemeinsamen Start
Der sogenannte „Papamonat“ ermöglicht Vätern bzw. zweiten Elternteilen, unmittelbar nach der Geburt eines Kindes einen Monat Familienzeit zu verbringen. Diese erste gemeinsame Zeit schafft Raum, um sich als Familie einzuspielen und bewusst anzukommen.
„Ich habe bei beiden Kindern den Papamonat genutzt. Für mich war sofort klar, dass ich das Angebot annehmen möchte. Nachdem ich jeweils sehr früh kommuniziert habe, dass ich ein Papamonat in Anspruch nehmen möchte, konnte alles gut geplant werden und meine Führungskraft und meine Kolleg:innen haben mich super unterstützt. Das lief alles geschmeidig, da ist nichts liegen geblieben. Allen künftigen Papas in der VBV kann ich nur mitgeben: Nutzt diese Möglichkeit. Das ist eine so wichtige Erfahrung, um sein Kind in Ruhe kennenzulernen. Diese Erfahrung möchte ich nicht missen!“ (stolzer Papa von zwei Töchtern)
„Wenn man Papa wird, hat man hunderttausend Themen im Kopf. An die Möglichkeit eines Papa-Monats habe ich daher leider erst spät gedacht. Zum Glück haben mich aber unser HR-Bereich und das gesamte Vorstands-Team dabei unterstützt, dass es trotzdem noch zeitgerecht möglich war. Daher gleich mein Tipp an alle Kollegen: Denkt rechtzeitig daran, den Papa-Monat mit euren Führungskräften und Teams zu besprechen. Die Erfahrung selbst war für mich wirklich schön. Ich habe mir neben dem Papa-Monat noch einige Wochen Urlaub genommen und konnte mein Kind richtig gut kennenlernen. Meine Kolleg:innen haben mich dabei super unterstützt – das war eine richtig schöne Team-Erfahrung.“ (glücklicher Vater eines Kindes)
Väterkarenz: Gemeinsam Verantwortung übernehmen
Immer mehr Väter nutzen die Möglichkeit der Karenz, um sich aktiv an der Betreuung ihres Kindes zu beteiligen und Familienzeit bewusst mitzugestalten. Während des Bezugs von Kinderbetreuungsgeld besteht auch für Väter ein gesetzlicher Kündigungs- und Entlassungsschutz.
„Ich habe mich bei der Geburt meines Kindes mit meiner Partnerin für zwei Monate Väterkarenz entschieden. Das war mir wichtig, um viel Zeit mit meinem Kind zu verbringen und hat die gemeinsame gehaltsabhängige Karenz um zwei Monate verlängert. Mein Team hat das sehr positiv aufgenommen und mich auch die ganzen zwei Monate begleitet – sie waren immer total nett in Kontakt und wollten wissen, wie es dem Baby geht. Ich hatte außerdem die volle Unterstützung meiner Führungskraft – das hat mir die Sache auch erleichtert. Allen Kollegen im Haus kann ich nur sagen: Wenn es bei euch möglich ist, nutzt dieses Angebot. Es ist eine schöne Erfahrung und man sieht noch viel besser, wie sich das Kind entwickelt.“ (zufriedener Papa einer Tochter)
Flexibler Wiedereinstieg während der Karenz
Nicht alle Eltern möchten während der Karenz vollständig aus dem Berufsleben aussteigen. Deshalb bieten wir – im Rahmen der gesetzlichen Vorgaben – auch die Möglichkeit einer geringfügigen Beschäftigung während der Karenz.
Viele unserer Mitarbeiter:innen schätzen diese Option, um mit Kolleg:innen in Kontakt zu bleiben, fachlich am Ball zu bleiben und den späteren Wiedereinstieg zu erleichtern. Gemeinsam mit Führungskräften und HR werden individuelle Lösungen gefunden, die sowohl den Bedürfnissen der Familie als auch den beruflichen Anforderungen gerecht werden.
„Ich habe wenige Monate nach der Geburt meines zweiten Kindes die Möglichkeit genutzt, geringfügig zu arbeiten. Die Idee habe ich über Kolleg:innen bekommen, die das selbst schon gemacht haben – und unser HR-Bereich war da sehr offen und hilfsbereit. Für mich war das beruflich wirklich wichtig – gerade in einer Zeit, wo sich im Team und im Unternehmen so viel Spannendes weiterentwickelt, wollte ich mit dabei sein. Außerdem war es mir damit auch möglich, meine größten Kunden weiterhin gut zu betreuen. Für alle Kolleg:innen kann ich als Tipp weitergeben: Die Organisation dieser wenigen Stunden sollte man – gerade als stillende Mama – nicht unterschätzen. Aber es ist ein wirklich gutes Angebot, das ich sehr empfehlen kann.“ (glückliche Mama von zwei Töchtern)
„Ich habe in der Schwangerschaft von der Möglichkeit gehört, in der Karenz geringfügig zu arbeiten und habe mich dann gleich dazu bei unserer HR informiert. Da hieß es: „das ist superleicht und gar kein Problem in der Umsetzung“. Ab da war es für mich klar, dass ich das auch machen möchte. Mir war es nämlich neben meiner neuen Aufgabe als Mama sehr wichtig, dass ich meine berufliche Identität nicht komplett aufgeben muss. Ich wollte beruflich am Ball bleiben und meine berufliche Entwicklung nicht ganz unterbrechen. In der Praxis war das dann wirklich sehr einfach – Führungskraft und Team waren wunderbar flexibel und haben mir alle Möglichkeiten gegeben. Ich habe dann für jeweils 4-5 Stunden die Woche projektbezogen gearbeitet und den Austausch mit den Kolleg:innen sehr genossen. Ich möchte allen Kolleg:innen im Haus mitgeben: Ein paar Stunden Arbeit können in der Karenz manchmal erstaunlich viel mentale Energie zurückgeben. Aber die Unterstützung von Partner, Familie und Team ist essenziell, damit das gut funktioniert.“ (stolze Mama eines Sohnes)
Eine Kultur des Miteinanders - Arbeiten bei der VBV
Familienfreundlichkeit bedeutet für uns mehr als einzelne Angebote. Sie zeigt sich im täglichen Miteinander: in flexiblen Lösungen, in verständnisvollen Führungskräften und in Teams, die sich gegenseitig unterstützen.
Unsere Erfahrungen zeigen, dass Mitarbeiter:innen familiäre Auszeiten und flexible Arbeitsmodelle besonders dann positiv erleben, wenn sie auf ein Umfeld treffen, das diese Entscheidungen aktiv mitträgt. Genau dafür stehen wir als VBV.
Wir sind überzeugt: Wer Familie und Beruf gut miteinander vereinbaren kann, bringt langfristig mehr Zufriedenheit, Motivation und Engagement in den Arbeitsalltag ein. Deshalb schaffen wir Rahmenbedingungen, die unterschiedliche Lebensentwürfe ermöglichen und Eltern in jeder Phase begleiten.
Denn eine moderne Arbeitswelt braucht Raum für Karriere – und für Familie.


